ein halbes semester

nun ist ein halbes semester ins land gestrichen und ich habe nicht wesentlich mehr gebloggt als letztes semester… (shame on me)

Nun habe ich wärend dieser zeit sowohl Frau Wacker als Dozentin als auch Körber als  Dozent betrachten können und habe versucht, die ursprüngliche Fragstellung nach den Unterschieden nicht aus den Augen zu verlieren. An dieser Stelle möchte ich es wagen Kritik zu üben.

Zu Körber:

Er ist der theoretiker. habe in seiner vorlesung ein massives Problem seinen Inhalt von seinen Anektdoten zu trennen. Es wird nicht klar was nun wichtig und was nicht so wichtig ist. Inhaltlich kann ich daher einfach erschreckend wenig sagen. Eine bessere und klarere Struktur  wäre sehr hilfreich…

Zu Wacker:

Frau Wacker ist neben ihrer Lehrbeauftragung bei der Uni HH auch Lehrende beim Gymnasium Corveistraße. Dies ist deutlich merklich. Ausdrücken tut sich dies sowohl in der Behandlung der studierenden als auch im inhaltlichen des Seminars.

Der Umgang mit Studierenden ist fast schon lachhaft. Wir werden wie Schüler_innen einer achten oder neunten Klasse behandelt. Mensch hat wärend des gesammten Seminars das Gefühl in einer Schulklasse zu sitzen. Genauso wird mensch auch behandelt. („das schreibt ihr jetzt bitte auf“ etc.)

Gleichzeitig baut ihr Seminar genau wie eine Schulstunde auf. Wenn mensch an dieser Stelle ggf. die praxisnähe zum Unterricht vermutet (so wie ich anfangs) liegt leider falsch. Es wird an dieser Stelle die monotonie und gleichgültigkeit des Unterrichtes in der Schule einfach auf das Seminar übertragen. Inhaltlich hintergründige Arbeit wird auf die vor bzw. Nachbereitung verlegt und sonst werden nur Tipps gegeben (bilder benutzen, vergleiche machen und weitere offensichtlichkeiten). Es ist recht schnell bemerkbar, dass Wacker in einem recht eng geschnürten Korsett arbeitet. sie hat feste Vorstellungen was in der Zeit bearbeitet werden soll und zu welchen ergebnissen die grpen kommen sollen… Versucht mensch mal über diesen sehr eng gefassten Tellerrand hinaus zu schauen und eigene Gedanken die nicht ins bild passen einzubringen werden diese einfach entweder in alter Manier als Falsch abgetan(selbstredend ohne begründung) oder ignoriert.

Frau Wacker zeigt in ihrem Seminar genau die züge verkalktem Lehrertum  die ich wärend  meiner Schulzeit und nach wie vor ein großes problem habe.

Wie soll eine zukünftige, fortschrittliche und motivierte Lehrerschicht geschaffen werden wenn mensch in seinem Seminar schon tipps bekommt wie mensch den arbietsaufwand möglichst gering halten kann (nehmt einfach bilder und quellen und mindmaps aus dem lehrbuch. das ist weniger arbeit). Sicherlich muss mensch den arbeitsaufwand in relation zum ergebniss sehen aber ich halte nicht viel von den standart lehrbüchern. (Frau Wacker scheinbar auch nicht… auf eine nachfrage warum genau diese Mindmap benutzt wurde, obwohl sie offentsichtlich starke mängel aufwies wurde nur gesagt es sei ja nicht ihre sondern nur die aus dem lehrbuch…)

Das große Problem was ich mit Frau Wackers art des Seminars habe ist nach reichlicher überlegnung folgende: Ich sehe ein Seminar was auf einer Vorlesung aufbaut ehr als weitergehend schaffend. Frau Wacker sieht das scheinbar anders.  Anstatt uns in irgend einer Weise kreative schaffend arbeiten zu lassen, drückt sie uns die ihrer Meinung nach besten Vorgehensweise einfach auf. Diese soll mensch dann einfach nachahmen. Tut mensch dieses nicht, so ist es falsch. Begründung sucht mensch allerdings vergeblich. Auf Nachfragen schweift sie einfach ab. Es wird hier kein forschender gedanke unterstützt sondern ein einfach reproduzierender. Das sehe ich einfach nicht als gute universitäre bildung an.

Nun nährt sich sowohl das Refferat bei Wacker als auch ende Januar die Klausur bei Körber… über beides und hoffentlich im Rahmen der Vorbereitung auch über deren Inhalt, werde ich versuchen hier zu reflektieren.

Leave a comment »

Semester Nr. 3

Wieder ein mal fängt ein neues Semester an. Wie ich mit schrecken feststellen musste habe ich im letzten Semester diesen Blog doch recht verkommen lassen. Das soll sich mit diesem Semester bessern.

Mein Portfolio konzentriere ich in diesem Semester auf den Bereich der Geschichtsdidaktik. Ich werde versuchen über sowohl mein Seminar bei Frau Wacker als auch über die Vorlesung bei Körber zu schreiben. Ich hoffe verbindungen zwischen beiden beiden „>beiden „>herstellen zu können aber auch klar die unterschiede und und „>und „>ggf. die unterschiedlichen Ansichten und Einstellungen der beiden Dozenten herraus arbeiten zu können.

Herr Körber ist im gegensatz zu frau Wacker nämlich kein Schullehrer. Ich habe daher so zu sagen das Glück, Theorie und Praxis im kontrast zu sehen und ggf. die umsetzbarkeit von Theorien zu hinterfragen.

mal sehen was da kommt…

Leave a comment »

Mediologie

hmm… nachdem ich mich also entschlossen habe mich zuersteinmal mit dem Titel des seminars auseinander zu setzen habe ich einmal Mediologische Bedingungen gegoogelt und bin auf einen Essay von Frank Hartmann gestoßen gestoßen Frank Hartmann – Mediologie.

„Der Ansatz des mediologischen Geistes besteht nun darin, den Finger auf die Überschneidungen zwischen intellektuellem, materiellem und sozialem Leben zu legen und diese allzu gut geschmierten Scharniere zum Quietschen zu bringen.“ – Régis Debray: Einführung in die Mediologie , Bern: Haupt Verlag 2003

Mit dem ersten Zitat von Debray hatte ich nun zuerst meine Probleme. Ich wusste nicht wirklich wie ich seine Aussage deuten sollte und bin letzendlich, nicht ohne die Hilfe von frank hartmanns essay, zu dem schluss gekommen, dass Debray versucht mit dem Mediologie begriff einen denkanstoß in eine neue richtung zu geben. Hartmann vergleicht hier Debrays Mediologiebegriiff mit dem Begriff der Gesellschaft die im 19. Jahrhundert in der Soziologie für aufregung gesorgt hat.

jedoch was sagt der Begriff mediologie denn nun aus? was will mir Debray mit dem begriff sagen? passend dazu fand ich bei Hartmann folgendes:

Zentral für die Mediologie sind weder einzelne Medien noch
menschliche Kommunikation – sie theoretisiert nicht das Ideal des Dialogs, sondern interessiert
sich mehr für die Analyse der Übertragungswege, ihrer Geschichte und ihrer Ideologien

Frank Hartmann : Mediologie. Ansätze einer Medientheorie der Kulturwissenschaften, Wien: WUV 2003

wir beschäftigen uns also in der Mediologie mit der analyse der übertragungswege. so wirklich was damit anfangen kann ich noch nicht aber ich denke das kommt noch. erster gedanke war: ich lag falsch mit meinem gedanken an das web 2.0. aber dann:

Die Mediologie hingegen denkt Prozesse der Kommunikation zusammen mit
Prozessen der Transmission (Übertragung, auch im Sinne traditioneller Überlieferung oder
interkultureller Übersetzung) mit einem starken Akzent auf die zugrundeliegende Technik

dieser abstatz macht mir dann doch weniger zu schaffen. ich komme nicht drumm herrum wieder an das web 2.0 zu denken und komme zu dem schluss das ich vll doch nicht so weit ab war wie ich am anfang des artikels dachte zu sein.

so dies war sicherlich erst ein anfang. mehr dann später…

hilfestellung zu dem 2. zitat und/oder kritik und diskussionen sind gerne gesehen

Comments (1) »

Ein neues Semester und neue Erwartungen

nun beginnt ein neues Semester und ich belege das folge Seminar zu meiner PE und führe deswegen selbstverständlich auch diesen Blog weiter.

nun, was erwartet mich denn… ich muss sagen ich bin mir da nicht wirklich sicher…

Mediologische Bedingungen von Bildung und Erziehung… hmm…

Erwartungen:

Wenn ich den Titel des Seminars so höre dann denke ich vorallem an web 2.0.

ich denke an all die neuen und sicherlich auch hilfreichen web 2.0 anwendungen die ich zur zeit ausschließlich privat nutze und wie ich diese ggf in meinem späteren beruf einmal einfließen lassen kann. was für vorraussetzungen kann ich von meinen schülern erwarten und anders herrum was erwarten diese von mir? Das seminar heißt ja nicht ohne grund mediologische bedingungen… ich denke ich sollte mich mit diesem Begriff näher beschäftigen. mal google bemühen und auch wikipedia  oder andere einmal ansprechen. ergebnisse folgen.

p.s. dieser artikel ist auf dem stand des semesteranfangs geschrieben

Leave a comment »

whiteboards in der schule

gerade bei heute im bezug auf das konjunkturpaket (ein teil des geldes soll dem bildungssystem zugute kommen)  ein beitrag aus dem hamburger willhelmgymnasium zu white boards gesehen. bis ende 2009 sollen alle schulen mindestens ein whiteboard besitzen. ich frage mich doch ernsthaft ob 1 oder 2 von den dingern irgendwas bringen… sie müssen einfach wie beim willhelm gym in jeden klassenraum.
Hamburg verspricht sich ernsthaft verbesserungen bei pisa durch die e-tafeln…

kleine randbemerkung zur bildungspolitik in HH: heute abend im rathaus 19:00 „hamburg macht schule“. sehr empfehlenswert

Leave a comment »

eine feldforschung-rückblick

so nun haben wir wochen mit der forschung verbracht. haben umfragen gemacht, uns mit lehrkräften und schülern beschäftigt und letzendlich uns auch mit gruppeninternen problemen auseinandergesetzt. und was habe ich daraus gelehrnt?? was habe ich mitgenommen aus dieser zeit?

zurückblickend kann ich  sagen doch eine menge. zuallererst das ich mir ein erstes bild machen konnte wie unglaublich zeitaufwendig soetwas sein kann! als wir unsere planungsphase hatten muss ich ehrlich gestehen fand ich das ganze projekt unglaublich spannend und  war auch recht motiviert viel zu unserem thema herrauszufinden und mich doch recht intensive damit zu beschäftigen. dies sollte sich doch in gewissen teilen noch ändern. ich habe den zeitfaktor der bei soeiner geschichte doch eine erhebliche rolle spielt einfach gnadenlos unterschätzt. hätte niemals gedacht das nur das fragebogen ausfüllenlassen mit allem was dazugehört (kopieren und die lehrer überreden usw.) schon so ein zeitaufwand ist. zum glück musste ich meine fragebögen nicht selber auswerten… die arbeit muss noch um ein vielfaches höher gewesen sein.

die informationsbeschaffung stellte bei meinem unterthema( förderung der wirtschaft) ein doch nicht unerhebliches problem da. ich hatte mir das ganze recht einfach vorgestellt… gibt ja förderprogramme (persönlich kannte ich das von microsoft) da wird sich ja was zu finden lassen. wie ich später rausfand war es auch möglich was zu finden… aber leider nur in archiven von irgendwelchen seiten… ich hatte mir bei diesem thema in keinster weise auch nur im ansatz gedanken darüber gamacht wie ich an die nötigen infos komme. ich nahm wie selbstverständlich einfach an das ich im internet schon meine infos finden würde. ich dachte mir das große firmen wie microsoft sicherlich soetwas im netz haben und entsprechende portale eingerichtet hätten. wie ich schnell rausfand lag ich falsch. wie ich recht schnell erfuhr waren die letzten großen projekteum 2005 eingestellt worden und liefen dann aus. und damit sah man es wohl auch nicht mehr als rentabel oder nötig die internetseiten aufrecht zu erhalten. bei microsoft landete ich permanent auf der livesearch seite mit der bemerkung der link sei leider unauffindbar aka tod.

so hatte ich mir das nicht vorgestellt. es war sicherlich zu erwarten das projekte wie „schulen ans netz“ schon abgeschlossen sind bzw alle schulen halt internet besitzen aber das die wirtschaft scheinbar davon ausgeht das deutschland einfach „fertig“ ist…

Ich hatte in meiner schulzeit ( habe abi 08 gemacht) nicht auch nur im ansatz den eindruck es sei nicht weiter nötig zu fördern… es werden riesige mengen an gelder in die hochschulen gepumpt und das ist sicherlich auch richtig und minestens genauso wichtig aber wieso glauben die firmen und der staat (staatlich geförderte projekte wurden auch gestoppt) das eine förderung von schulen und lehrkräften im speziellen nicht mehr nötig sein??

bei meiner nächsten arbeit  in dieser art werde ich sichlerlich einige dinge anders machen und dazu gehört eindeutig auch die berücksichtigung der zeitkomponente.

als resultat aus der arbeit muss ich sagen ist als prägender aspekt kleben geblieben das ich einfach mal wieder sagen muss das wie so oft am falschen ende gespart wird- an der bildung… ich erwarte den tag an dem deutschland(und auch die wirtschaft) mal erkennt das dies nicht der richtige weg ist. es wurden richtige und wichtige projekte gestartet aber leider viel zu früh wieder beendet. dann ist es auch kein wunder das wir im europa vergleich bescheiden abschneiden ( auch wenn es weit aus schlimmer geht…)

als kleiner anhang noch der blick auf studylog im bezug auf meine arbeit. ich habe es nicht genutzt… ich hatte allerdings (leider) auch nur eine handvoll an materialien und finde da lohnt es sich einfach nicht… bei einem größeren projekt aber kann ich es  mir doch als sehr hilfreich vorstellen. ich habe ja noch fast 9 semester vor mir da wird sich schon die ein oder andere gelegenheit bieten (spätestens beim bachlor sicherlich eine große hilfe um den überblick zu behalten)

Leave a comment »

eine zwischenbilanz

ruhig ist es geworden…

irgendwie ist mein anfangseifer alles und soviel wie möglich zu bloggen (gottseidank??) verflogen und ich denke es ist langsam an der zeit einmal eine zwischenbilanz zu ziehen:

Angefangen hat alles mit dem programm study.log. nun sollte ich ja ein e.portfolio erstellen um damit also mein lernprozess oder die entwicklung irgendwie festzuhalten. Sicherlich ist da die grundlegende idee des studylogs auch mit zu vereinbaren. allerdings habe ich doch die erfahrung machen müssen das die theorie und die praxis doch voneinander abweichen.

nun frage ich mich also worann liegt das?? warum mache ich mir die mühe und füttere studylog mit daten, bennene diese, lege tags an usw.?? nunja in der theorie nutze ich ja auch das studylog danach um diese materialien zu verwalten oder wiederzufinden. ich kann meine datenbank durchsuchen nach bestimmten materialien die thematisch zusammen passen (dank tags).

klingt ja alles wunderbar. ABER und jetzt kommt das aber:

ich habe einfach festgestellt das ich entweder zu faul bin oder nicht genügend willen besitze das studylog so zu nutzen wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte. eigentlich hatte ich einmal vorgehabt das ganze zum lernen präsentieren und anderen nützlichen dingen zu gebrauchen und muss einfach sagen: dazu is es einfach zu lahm. ich brauche einfach zu lange um auch nur das programm zu starten. bis es hochgefahren ist hab ich meinen text schon über den „umständlichen“ und sicherlich nicht so übersichtlichen weg gefunden. am anfang dachte ich das läge nur daran das ich einfach noch nicht soviele materialien habe und das dieses verhalten sicherlich mit der menge dann abnehmen würde aber ich muss sagen: entweder ich hab immernoch nicht genügend materialien gesammelt oder ich weis es auch nicht.

nun nocheinmal ein blick auf das e-portfolio: nunja das was ihr hier lest(wenn es denn einer tut)  ist eigentlich schon der beste Beweis dafür das das mit studylog nicht so gelaufen ist wie ich mir dass gedacht hatte. am anfang hegte ich doch eine gewisse abneigung gegen blogs. das hat sich dank studylog geändert aber das war sicherlich nicht die intention des ganzen.

mich würde einmal interesieren wie es anderen studylog usern so geht. auf der homepage des studylog ist nun ein forum eingerichtet allerdings ist da nicht wirklich viel verkehr… daher der aufruf: feel free 2 comment.

abschließend die frage: werde ich studylog weiternutzen und die klare antwort: in einem beschränkten maße wie jetzt sicher. ich geb das projekt nicht auf das sich daraus noch was entwickelt. das potential ist sicherlich da. allerdings würde ich das programm so wie es jetzt ist  allenfalls als beta beschreiben und daher auch noch nicht zum ernsthaften arbeiten weiterempfehlen. wenn die performance probleme beseitigt sind und ggf ein online mode oder sowas integriert ist so könnte das ganze richtig gut werden. ich freu mich drauf und werde einfach mal hier weiter meine gedanken zum thema verfassen (hoffentlich regelmäßiger)

Comments (1) »